Quittengelee Kürbis-Apfel-Konfitüre - Kürbis-Orangen-Konfitüre - Aprikosen- oder Zwetschgenkompott - RhabarbergratinRhabarber-Clafoutis

Quittengelee

Verschliessbare Gläser

Saft:

ca. 1.3 kg Quitten, ergibt ca. 1 Liter Saft

Gelee:

5 dl Quittensaft (siehe Tipp), 350 g Zucker, 1 - 2 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

Quitten kochen: ca. 45 Minuten
Stehen lassen: 24 Stunden
Zubereiten: ca. 30 Minuten

1. Saft: Quitten unter fliessendem Wasser waschen und den Flaum mit dem Daumen oder mit einem sauberen Lappen gut abreiben, Fliege und Stielansatz entfernen. Ungeschält inklusiv Kerngehäuse achteln, in eine Pfanne geben. Die Fruchtstücke knapp mit Wasser bedecken. Ca. 45 Minuten weich kochen, zugedeckt 24 Stunden stehen lassen. Durch ein Gazetuch filtrieren, gut abtropfen lassen. Nicht auspressen, sonst wird der Gelee trüb.

2. Gelee: Quittensaft mit Zucker und Zitronensaft in eine weite Pfanne geben, aufkochen, bei Bedarf abschäumen. Leicht sprudelnd unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten zu Gelee einkochen. Geliertest: 1 grosser Tropfen Gelee auf einen Teller geben, etwas abkühlen lassen. Ist der Gelee nicht mehr ganz flüssig, kann abgefüllt werden (siehe Tipp).

3. Gelee in saubere, heiss ausgespülte Gläser bis knapp unter den Rand füllen und sofort zuschrauben.

Hinweis: Quitten sind harte Früchte. Damit das Schneidbrett stabil bleibt, einen feuchten Lappen flach darunterlegen.
Beim Stehenlassen der Fruchtstücke-Saft-Mischung entwickelt sich mehr Aroma und die Farbe wird intensiver. 
Gelee in Portionen von je 5 dl Saft zubereiten, damit die Kochzeit nicht zu lange dauert.
Tipp: Geliertest: Gelee wird beim Erkalten fester. Er darf somit beim Tellertest ruhig etwas flüssiger sein als gewünscht.

nach oben


Kürbis-Apfel-Konfitüre

800 g  gelbfleischiger Kürbis
600 g  Äpfel z.B. Boskop
1  Limone
1 1/2 dl  Orangensaft
1  Vanilleschote
750 g  Gelierzucker

1. Den Kürbis und die Äpfel schälen, entkernen und in ragoutgrosse Stücke schneiden.

2. Den Saft der Limone auspressen und in einer Pfanne mit dem Orangensaft, dem Kürbis und den Äpfeln aufkochen. Die Vanilleschote halbieren und mit den herausgekratzten Samen zu den Früchten geben. Alles zugedeckt etwa 30 Minuten sehr weich kochen.

3. Die Vanilleschote entfernen und die Früchte mit einem Pürierstab mixen. Den Gelierzucker beifügen, aufkochen und ab Siedepunkt sprudelnd 4 Minuten kochen lassen. In Gläser einfüllen und sofort verschliessen.

nach oben


Kürbis-Orangen-Konfitüre

750 g  Kürbis
750 g  Orangen
Gelierzucker  nach Gewicht der Fruchtmasse
1 Saft  von Zitrone


1. Den Kürbis schälen und weiches sowie faseriges Fruchtfleisch mit den Kernen entfernen. Das Fruchtfleisch an der Röstiraffel reiben oder grob hacken. In eine Schüssel geben (diese vorher wägen, um ihr Gewicht zu ermitteln).

2. 2 Orangen unter heissem Wasser waschen und mit Küchenpapier trocknen. Die Schale dünn abreiben. Alle Orangen mit einem scharfen Messer wie einen Apfel, d.h. mitsamt weisser Haut schälen.

3. Dann über der Schüssel mit dem Kürbisfleisch die Schnitze aus den Trennhäuten schneiden.

4. Die Orangenfilets in kleine Stücke schneiden und zum Kürbis geben. Den Saft in den verbliebenen Trennhäuten ausdrücken und ebenfalls beifügen. Alles abwägen und das Gewicht der Schüssel abrechnen. Die gleiche Menge Gelierzucker beifügen. In eine Pfanne geben.

3. Den Zitronensaft beifügen. Alles unter Rühren langsam aufkochen, dann 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Konfitüre in Gläser füllen und verschliessen.

nach oben


Aprikosen- oder Zwetschgenkompott

1 dl  Wasser
80 g  Zucker
1  Zimtstängel
500 g  tiefgekühlte oder frische Aprikosen oder Zwetschgen

Für das Kompott Wasser, Zucker und Zimtstange in eine mittlere Pfanne geben und aufkochen. Die Aprikosen beifügen und zugedeckt auf kleinem Feuer nicht zu weich kochen.

nach oben


Rhabarbergratin

800 g  Rhabarber
4  Esslöffel Zucker (1)
80 g  gemahlene Mandeln
2  Esslöffel Mehl
2  Esslöffel Zucker (2)
1  Teelöffel Zimt
50 g  flüssige Butter

1. Den Rhabarber rüsten und in Stücke schneiden. In 4 ausgebutterte Portionenformen oder eine grosse Gratinform verteilen. Mit dem Zucker (1) bestreuen. 

2. Mandeln, Mehl, Zucker (2) und Zimt mischen. Die flüssige Butter beifügen und alles zu einer bröseligen Masse mischen. über den Rhabarber verteilen.

3. Den Rhabarbergratin im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen auf der mittleren Rille während etwa 30 Minuten überbacken. Lauwarm servieren.

nach oben


Rhabarber-Clafoutis

Für 4 Personen als kleines süsses Essen oder für 4–6 Personen als Dessert
 

600 g  Rhabarber
60 g  Butter
4  Eier
100 g  Zucker
1 Päckchen  Bourbon Vanillezucker
80 g  Mehl
2 1/2 dl  Milch

Zum Servieren: 2-3 Esslöffel Zucker 

1. Den Rhabarber rüsten, wenn nötig schälen und in etwa 2 cm breite Stücke schneiden.

2. In einem kleinen Pfännchen die Butter schmelzen. Mit etwa 10 g der Butter eine Pieform von 24 cm Durchmesser oder eine entsprechend grosse Gratinform ausstreichen. Den Rhabarber darin verteilen.

3. Mit den Schwingbesen des Handrührgerätes die Eier, den Zucker und den Vanillezucker während mindestens 8 Minuten zu einer fast weissen, dicken Creme aufschlagen. Dann nach und nach das Mehl, die restliche flüssige Butter und die Milch unterschwingen. Den Teig gleichmässig über den Rhabarber verteilen.

4. Den Clafoutis im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen auf der zweituntersten Rille 55–60 Minuten backen, dabei nach 20 Minuten Backzeit die Temperatur auf 160 Grad zurückstellen. Am Ende der Backzeit darf der Clafoutis innen noch leicht feucht sein. Herausnehmen, sofort mit dem Zucker bestreuen und noch lauwarm servieren. 

nach oben